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Der südliche Sternenhimmel
  chilereisen.at

 Cerro Paranal, Cerro Tololo, Las Campanas, La Silla, Chajnantor  sowie ESO, ALMA, NTT, VLT, ELT sind nur einige der Begriffe, die jedem Astronomen auf unserem Planeten geläufig sind. Mehr als ein Dutzend großer Observatorien haben Chile wegen seiner besonderen geografischen Lage und seiner optimalen klimatischen Bedingungen als Standort auserwählt. Und das nicht ohne Grund. Der südliche Sternenhimmel beherbergt eine Vielzahl  der interessantesten astronomischen Objekte, die man auch mit freiem Auge beobachten kann. 

Tipp und Infos für Astronomen

 Wer über das "normale"  touristische Maß hinaus an Astronomie in Chile interessiert ist, sollte auf alle Fälle auch dem VLT am Cerro Paranal südlich von Antofagasta einen Besuch abstatten. Jeden Samstag finden dort zwei Besucherführungen statt. Die Führungen selbst sind gratis und dauern von10 bis 12.30h (Vormittagsführung) und 14 bis 16.30h (Nachmittagsführung). An sich ist dazu eine Voranmeldung notwendig. Wer sich jedoch als Einzelperson bzw.  mit einem oder zwei Begleitern (also nicht mit einer großen Gruppe) vor 10 Uhr  bzw. vor 14 Uhr beim Wärterhäuschen vor der Auffahrt zum Observatorium einfindet und obendrein auch noch gleich das ausgefüllte Besucherformular vorweisen kann, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch kurzfristig an dieser Führung teilnehmen können. 

Das Formular zum Ausfüllen für den Besuch des Observatoriums am Cerro Paranal gibt es übrigens auch gleich hier..

Infos direkt von der ESO-Homepage für den Besuch des Observatoriums La Silla gibt es hier... 
Die Besucherführungen am Observatorium La Silla finden jeden Samstag um 14 Uhr außer in den Monaten Juli und August statt.

Verwandte Themen: Astrourlaub in Chile

 

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"Wo ist das Kreuz des Südens?" 

 Wer eine Reise auf die Südhalbkugel unserer Erde unternimmt, sollte auch einmal in einer sternenklaren Nacht seinen Blick gegen den Himmel richten. Viele Objekte, die man von der nördlichen Hemisphäre nicht beobachten kann, sind hier sichtbar. Jeder hat schon einmal vom Kreuz des Südens gehört oder gelesen. Wo aber ist es? Für einen astronomischen Laien ist das gar nicht so leicht auszumachen, sind doch auch die meisten anderen Sternbilder, die man von hier aus sieht, den meisten Bewohnern der Nordhalbkugel unbekannt. Die folgenden beiden Fotos zeigen einen Ausschnitt des südlichen Sternenhimmels. Sobald man mit dem Cursor der Maus in eines der Fotos fährt, werden die Verbindungslinien sichtbar und es erscheinen die Namen der Sternbilder am Bildschirm. Das kann je nach Art Ihres Internetzuganges ein paar Sekunden dauern.

Verbindungslinien markieren die Sternbilder, wenn sich der Cursor über dem Foto befindet!

 Weitere auffällige Objekte: Etwas rechts oberhalb des Schildes ist eine helle Region zu erkennen; die Sternenwolke M24. Im linken Bild ist eine V-förmige Dunkelwolke oberhalb des Schützen (Zentrum der Milchstrasse) zu sehen; der sog. Pfeifennebel. Links unterhalb des südlichen Kreuzes ist eine dunkle Region, der Kohlensack, eine Dunkelwolke.

Foto © Johannes Puschnig, Austria,  Website
  
Zentrum der Milchstraße

Strichspuraufnahme vom südlichen Sternenhimmel Aufnahmeort: Nähe Puerto Varas, Chile - Belichtungszeit: 20min, 24mm, f/4 Zum Aufhellen den Mauscursor in das Bild bewegen!
Strichspuraufnahme vom südlichen Sternenhimmel Foto © Johannes Puschnig, Austria,  Website
Publikationen:
Lichtverschnutzung in Wien (PDF))
Lichtverschmutzung in Potsdam (PDF)
http://kurier.at/chronik/oesterreich/die-sternschnuppen-fliegen-wieder/22.099.167#section-22100211
http://derstandard.at/1375626033510/Stadt-macht-den-Nachthimmel-weit-heller-als-der-Vollmond
http://science.orf.at/stories/1722790/

  ALMA  
  Atacama Large Millimeter Array  
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Alma, Atacama Large Millimeter Array Apex Apex
ALMA, Chajnantor, Spezialtransporter APEX, Atacama Pathfinder Experiment APEX, Atacama Pathfinder Experiment 

  Das Atacama Large Millimeter Array - kurz ALMA - ist ein Verbund von 66 Radioteleskopen in der Atakamawüste auf der Hochebene von Chajnantor bei San Pedro de Atacama. Die trockene Wüstenluft sowie die Lage auf  bis zu 5044m über dem Meer bieten dort den Astronomen ideale Bedingungen für die Beobachtung des Universums. Die Kosten für dieses größte astronomische Projekt der Welt beliefen sich auf über eine Milliarde Dollar. Das sogenannte First Light, also jener Augenblick, an dem zum ersten Mal Licht eines Sterns auf ein Teleskop trifft, fand am 30. September 2011 statt. Die offizielle Inbetriebnahme war im März 2013. Alma ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des US-amerikanischen Nacional Radio Astronomy Observatory (NRAO) sowie des National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ), das sich dem Projekt später anschloss.
   Mehr Infos über ALMA:  http://www.eso.org/public/germany/teles-instr/alma/
   Hinweis für Besucher: Vorangemeldete Besucher können das ALMA Operations Support Facility (OSF) auf 2900m Seehöhe besuchen, nicht jedoch die Array Operations Site (AOS) auf der Hochebene von Chajnantor mit den dort installierten Antennen. Mitarbeiter der ESO oder anderer astronomischer Institute müssen ihre Eignung für den Aufenthalt in dieser Höhe durch ein ärztliches Attest nachweisen. Reparatur-und Wartungsarbeiten an den Antennen werden daher nicht an den oberen Standorten durchgeführt, sondern zu diesem Zweck mit Spezialfahrzeugen in das weiter unten gelegene ALMA Operations Support Facility  (OSF) gebracht.
   APEX:  Das Radioteleskop APEX (Atacama Pathfinder Experiment), ebenso wie ALMA auf dem Hochplateau von Chajnantor gelegen, gilt als dessen Vorbereiter und steht den Astronomen bereits seit 2005 für wissenschaftliche Beobachtungen zur Verfügung. .APEX ist ein Gemeinschaftsprojekt von der Europäischen Südsternwarte (ESO), dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) und dem schwedischen Onsala Space Observatory (OSO).
   Die obigen Fotos wurden uns von Johannes Puschnig vom Department of Astronomy of the University of Stockholm zur Verfügung gestellt.
  
Info für Besucher von ALMA:
    http://www.almaobservatory.org/en/visits/public-visits
 
Die Umgebung von San Pedro de Atacama

    Auch wer sich beruflich als Astronom, Astrophysiker, Mitarbeiter der ESO oder anderer Institute in San Pedro de Atacama aufhält, sollte seinen Aufenthalt nutzen, an freien Tagen auch mal  die Umgebung des Wüstenortes zu erkunden. Hier geht es zu einer kleinen Auswahl von Sehenswürdigkeiten rund um San Pedro de Atacama.   mehr...

San Pedro de Atacama, Kirche 

Astrofotos von Johannes Puschnig

    Astrofotografie erfreut sich sowohl unter Fotografen als auch unter Hobbyastronomen immer größerer Beliebtheit. Für Aufnahmen, wie sie hier nebenstehend gezeigt werden, braucht man keine teure Foto-Profiausrüstung. Eine halbwegs passable Digitalkamera und ein Stativ mit entsprechender Nachführung sollte genügen. Nähere Details zu den Fotos sowie zur  verwendeten Ausrüstung erhält man durch Anklicken des "i" über dem jeweiligen Foto    mehr...

Astrophotography von Johannes Puschnig

Die aktuelle Tag-Nachtgrenze in Echtzeit

Tag- Nachtgrenze Wo auf dem Globus ist es zur
Zeit Tag und wo ist es Nacht?

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