Tagesausflüge von Puerto Varas: Aguas Calientes  - Angelmó - Alerce Andino  - Chiloé  - Fjord - Osorno+Petrohue - Seerundfahrt - Valdivia  


 Der nördlichste Fjord Chiles

Estuario de Reloncaví

Der Estuario de Reloncaví ist der nördlichste Fjord Chiles. Die wildromantische Landschaft ist geprägt vom dichten Valdivianischen Regenwald, Vulkanen  und den nahe gelegenen Anden. Die Route für einen Tagesausflug mit dem Auto dorthin könnte etwa so verlaufen: 

Von Puerto Varas fährt man an der Südseite des Lago Llanquihue entlang, meist die beiden Vulkane Orsorno und Calbuco im Blickfeld, bis Ensenada und  weiter nach Ralun. Hier beginnt die Fjordlandschaft, die sich 100 Kilometer über Cochamó und Río Puelo bis zum Ausgang des Fjordes in Puelche fortsetzt. Allein die Fahrt über die zum Teil in den Fels gesprengte Straße ist schon ein Erlebnis. Immer wieder kommt man dabei an zahlreichen Lachs- und Muschelfarmen vorbei. Chile ist ja inzwischen nach Norwegen zum zweitgrößten Lachsproduzenten der Welt aufgestiegen. Hier im chilenischen Seengebiet findet man die idealen Voraussetzungen für die Lachszucht. Süß-und Salzwasser -der Lachs braucht ja zum Gedeien beides- in unmittelbarer Nachbarschaft garantieren kurze und daher kostengünstige Transportwege. Nach dem Übersetzen mit der Fähre von Puelche nach Caleta La Arena führt die Route weiter am Seno Reloncaví entlang über das erste Teilstück der Carretera Austral nach Puerto Montt und weiter nach Puerto Varas. Die gesamte Runde macht ungefähr 220 Kilometer aus.

Tagesausflug der Hosteria Outsider
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 4
Dauer: 11 - 13 Stunden
Verlauf: Puerto Varas - Ensenada - Ralun - Cochamó - Río Puelo - Puelche - Caleta La Arena - Puerto Montt - Puerto Varas
Anforderung:. keine besonderen Anforderungen
Preis: nach Vereinbarung, abhängig von der Anzahl der Teilnehmer, ab 17.800 CLP (ca. 26 Euro) pro Person bei 2 Teilnehmern
In Cochamó besteht eventuell die Möglichkeit, eine etwa dreistündige Reittour ins Cochamo-Tal zu unternehmen. Die Kosten dafür sind hier nicht enthalten.  

© Arvid Puschnig.

Fotos

zum Vergrößern anklicken

Der Reloncaví-Fjord bei Ralun

 Cochamó, das verschlafene Fischerdorf am Fjord

Valle de Cochamó

Das einzige Fortbewegungsmittel im Cochamó-Tal ist das Pferd, will man etwas tiefer in das Tal vordringen.

Landwirtschaft wird hier noch wie vor einem halben Jahrhundert betrieben.

Die bis zu 1000 Meter hohen Granitwände haben das Cochamó-Tal zu einem Eldorado für Kletterer gemacht. Für Insider ist es das Yosemite Chiles.

Eine von unzähligen Lachsfarmen in der Gegend

Der Vulkan Yate und der Río Puelo bei der Ortschaft Río Puelo.

Die in den Felsen gehauene, wildromantische Straße führt fast 100 Kilometer den Estuario Reloncaví entlang von Ralun bis Puelche.

Das allererste Teilstück der Carretera Austral ist schon 50 km südlich von Puerto Montt unterbrochen. Hier muss man gleich einmal den Reloncaví-Fjord mit der Fähre übersetzen. Zehn Häuser, eine Kirche, ein paar Empanadabuden und natürlich die Rampa, an der immer schon ein paar Autos auf die nächste Fähre warten, von der man nie genau weiß, wann sie kommt. Das ist Caleta La Arena. Das ist aber auch schon ein bisschen Carretera-Austral-Feeling.